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Die 36. Langzeitregatta des Brandenburger Seglervereins Quenzsee liegt hinter uns. Die traditionsreiche Wettfahrt über Breitlingsee, Plauer See und Quenzsee hatte auch in diesem Jahr mal wieder etwas zu bieten: Mit 5 bis 6 Windstärken herrschten anspruchsvolle Bedingungen, die den Crews und ihren Booten einiges abverlangten.

Aufgrund des kräftigen Windes wurde der Kurs in diesem Jahr auf zwei statt der ursprünglich geplanten drei Runden verkürzt. Einige Crews entschieden sich bereits vor dem Start aus Sicherheitsgründen gegen eine Teilnahme. Andere gingen zunächst ins Rennen, beendeten die Wettfahrt aber vorzeitig oder mussten aufgrund technischer Probleme aufgeben. Umso erfreulicher war es, dass die gestarteten Crews die Herausforderung annahmen und trotz der anspruchsvollen Bedingungen viel Spaß auf dem Wasser hatten.

Besonders schnell unterwegs war die Crew der „Elisabeth“ mit Fabian Prochotta, Anne Rogalla, Mike Rolle und Hannah Urbanik bei den Kielbooten. Mit einer gesegelten Zeit von 1:54:59 Stunden erreichte sie die schnellste gesegelte Zeit.
Nach Yardstick-Korrektur kam die Crew auf 1:50:33 Stunden und belegte damit Platz drei bei den Kielbooten, hauchdünn hinter der zweitplazierten "Witte Draak" und 1:50:14 Stunden berechneter Zeit. Den Sieg bei den Kielbooten holte sich die "Einheit" (Z50) mit Jörg Engler, Iris Schreiber-Petzel, Henriette Schnau, Thomas Kern und Robert Langer in 1:44:17 Stunden berechneter Zeit.

Bei den SR-Booten setzte sich die "Aloha" mit Hans-Jürgen Tutat, Mike Gränzer und Edwin Büs­ing in 2:59:16 Stunden durch.

Die Wertung bei den P-Booten gewannen Jens Euken und Ronald Lau auf GER 1400 mit einer Zeit von 2:25:45 Stunden. Die Sonderwertung für die schnellste Frauencrew ging an Susanne Wagner, Stine Gemmel und Melanie Lehmann auf "Delias".

Bei den Jollen waren Heiko Sperling und Jörg Stolze mit ihrer Ixylon-Jolle erfolgreich. Ihre berechnete Zeit betrug 2:32:02 Stunden.

Die R-Boot-Wertung gewann Sascha Scharfe mit Mathias Keitzl und Axel Bauer in 2:27:44 Stunden. Die Sonderwertung für das langsamste Holzboot 😉 ging an "Ich und mein Holz" mit Martin Melz und Jens-Peter Zahr, das nach 2:50:04 Stunden (gesegelte Zeit) das Ziel erreichte.

Trotz der fordernden Bedingungen blieb die Stimmung an Land und auf dem Wasser bestens. Nach der Wettfahrt konnten die Seglerinnen und Segler bei hervorragender Versorgung auf dem Vereinsgelände gemeinsam auf den Regattatag zurückblicken.

Weitere Fotos und die Ergebnislisten sind hier zu finden: https://bsvq.de/langzeitregatta

Der fliegende Frank (Hänsgen) segelte bei der IDM der O-Jollen auf einen tollen zweiten Platz und ist damit deutscher Vizemeister. Geschlagen wurde er nur vom Österreicher Martin Lehner. Auf den dritten Platz segelte Frank Lietzmann aus Berlin - im BSVQ gut bekannt als Schiedsrichter und Teilnehmer beim O-Jollen Matchrace, das der Verein jährlich ausrichtet. Die Meisterschaft wurde vom SV Hüde am Dümmer ausgetragen mit 8 Wettfahrten (inkl. 1 Streicher) an 4 Wettfahrttagen. Die vollständige Ergebnisliste gibt's hier: Ergebnisse

Herzlichen Glückwunsch!

Am 01.05.2026 hieß es beim BSVQ - Brandenburger Seglerverein Quenzsee e.V. - endlich wieder: „Leinen los!“ zum traditionellen Ansegeln.

Auch wenn der Wind mit etwa 1 Bft eher zurückhaltend war, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und sorgte mit viel Sonne für beste Stimmung auf dem Vereinsgelände. In der gemeinsamen Eröffnungsrede stimmten der 1. und 2. Vorsitzende auf die neue Saison ein. Gleichzeitig wurde auch der Mitglieder gedacht, die uns im vergangenen Jahr leider für immer verlassen haben.

Ein besonderer Moment folgte anschließend am Flaggenmast: Unsere Vereinskinder hissten feierlich die nagelneue Vereinsflagge, bevor die Saison mit einem gemeinsamen und dreifachen „Gode Wind – Ahoi!“ lautstark eröffnet wurde.

Gegen 11:30 Uhr waren schließlich alle Boote auf dem Wasser und starteten zu einer Runde über den Quenz- und Plauer See. Allen voran unser Flagschiff California. Da zeitgleich auch der Nachbarverein SVMB ansegelte, bot sich auf dem Wasser ein schönes und lebendiges Bild mit vielen Seglern und Booten.

Einige besonders Mutige kombinierten das Ansegeln sogar direkt mit dem Anbaden und sprangen während des Segelns ins noch recht kühle Wasser. Nach etwa 4–5 Stunden – teilweise mit Motorunterstützung – kehrten alle Crews wieder sicher auf das Vereinsgelände zurück. Die ersten Kilometer fürs Fahrtensegeln waren gesammelt und der Tag klang bei einem gemütlichen Essen mit mitgebrachtem Kuchen, Salaten und Grillgut entspannt aus.

Es war ein gelungener Start in die Saison 2026 und wir wünschen uns sowie allen Wassersportfreunden viele angenehme Stunden auf dem Wasser.